Direkt zum Hauptbereich

Rezension | Der Tänzer der Schatten von David Dalglish


Der Tänzer der Klingen | David Dalglish | blanvalet Verlag | 

Thren Felhorn ist der gefürchtetste Anführer einer Diebes- und Assassinengilde, die über den ärmeren Teil der Stadt herrscht.
Die drei wohlhabendsten Familien Veldarens, genannt die Trifect, wollen diesen Mann loswerden. Es kommt zu einem unbarmherzigen Krieg, bei dem Threns Sohn, Aaron, eine entscheidene Rolle spielen soll. 


Thren isoliert Aaron von der Aussenwelt, verbietet ihm jegliche Freude am Leben und niemals soll er Liebe im Herzen spüren. Er drillt ihn zu einem perfekten Mörder, einem perfekten Nachkommen. Doch Aaron bekommt ungeahnte Hilfe von drei Leuten seines Vaters. Kayla, eine Diebin aus Veldaren, Senke, oberster Berater Threns und Robert Hearn, Lehrer von Aaron. Sie lehren ihn, dass er seinen Gefühlen freien Lauf lassen und seine Menschlichkeit niemals verlieren soll.
Aaron wendet sich schließlich gegen seinen Vater, nachdem er den Auftrag bekommen hat, ein junges Mädchen umzubringen. Er kann diesen Auftrag nicht ausführen und erkennt schließlich das Monster, welches in seinem Vater schlummert.



Das Cover passt von der Aufmachung her sehr gut zum Thema. Man sieht einen dunkel gekleideten Mann mit dem Schwert in der Hand, einer Kapuze auf dem Kopf und Rauchschwaden. Mein erster Gedanke war: Assassine!
Das Buch enthält eine Karte von Neldar, die man aber eher selten benötigt, da der Hauptstrang der Geschichte in Veldaren und näherer Umgebung, dem Kronforst spielt.

Die Charaktere sind alle sehr detailliert ausgearbeitet und jede Drohung, die Thren Felhorn ausspricht, nimmt der Leser für war. Aaron hat man schnell ins Herz geschlossen, ebenso wie Kayla und Senke. Jedes Kapitel gliederte sich noch einmal in die einzelnen Handlungsweisen der Charaktere, so bekam ich einen besseren Überblick über alle Geschehnisse und lernte so auch die Personen kennen.

Das Ende dieses Buches hat mir besonders gut gefallen, denn Thren Felhorn ist umso gefährlicher und unberechenbarer. Das Buch hat so ziemlich alles von einem Assassinen Roman, was man sich nur vorstellen kann. Blutige Kampfszenen (die sehr schön detailliert beschrieben wurden), Freundschaft, Loyalität, Liebe und Familie.

Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen! Danke an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.




Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Schattenseiten von Bookstagram + Tipps

Ein Jahr lang weile ich nun unter den Bookstagramern & bin so glücklich darüber, mit Menschen über eine gemeinsame Leidenschaft zu reden: das Lesen. Ich schreibe jeden Tag mit so wundervollen, neuen tollen Menschen & bin über jeden Neuzugang unter den Abonnenten glücklich (wer behauptet, es ist ihm egal wie viele Follower hat – lügt.). Denn jeden Tag findet ein Austausch statt, den ich einfach hier in meiner Heimatstadt nicht habe.
Das Instagram bzw. Bookstagram nicht nur gute, sondern auch schlechte Seitenbesitzt wusste ich zu Anfang nicht. Ich meine, es gibt keinen Hass oder Neid unter uns, wir sind alle so zuvorkommend und höflich zueinander… Und das ist auch nicht die schlechte Seite von der ich hier spreche.

Kleine große Schritte von Jodi Picoult | Rezension

Kleine große Schritte | Jodi Picoult | 584 Seiten | Bertelsmann Verlag

"Als ein Neugeborenes nach einem Routineeingriff im Krankenhaus stirbt, scheint schnell klar zu sein, wer daran schuld ist. Die dunkelhäutige Säuglingsschwester, der untersagt war, das Baby anzufassen. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den alltäglichen Rassismus, der in unserer modernen westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist ..."

Niemals im Leben hätte ich damit gerechnet, dass dieses Buch mich so bewegen würde.

Sie sagten mir, in diesem Verfahren gehe es nicht um Rasse. Aber damit fing alles an.
Das Buch beginnt mit der Geschichte von Ruth, die dunkelhäutige Krankenschwester und Hebamme, die einen Einblick in ihre Kindheit gibt. In ihre Kindheit als Schwarze. 
Bereits in diesem Kapitel konnte mich die Autorin packen mit ihrem flüssigen, fesselnden Schreibstil. 
Es folgen die schrecklichen Geschehnisse, so dass auch zwei weitere Charaktere ihre eigenen Kapitel be…

In der Tiefe von Elizabeth Heathcote | Rezension

In der Tiefe | Elizabeth Heathcote | 381 Seiten 

"Du denkst, er liebt dich. Du denkst, seine Vergangenheit hat nichts mit dir zu tun. Aber was, wenn du dich irrst?
Ihr Name war Zena. Tom macht kein Geheimnis aus seiner großen Liebe zu dieser Frau und hat Carmen alles erzählt. Wie er sich Hals über Kopf in Zena verliebte, wie er mit ihr das Ferienhaus am Strand kaufte. Und wie sie eines Nachmittags im Meer schwimmen ging und nie mehr zurückkehrte. Doch Zena ist Toms Vergangenheit, Carmen seine Zukunft. Davon ist Carmen überzeugt. Bis sie erfährt, dass er ihr ein entscheidendes Detail verschwiegen hat: Die Polizei hielt Zenas Tod für einen Mord - und verdächtigte Tom. Ist ihr Mann ein Mörder?"

Das Buch konnte mich die ganze Zeit über nicht fesseln. Der Schreibstil war ziemlich langatmig, ich habe auch unglaublich lange gebraucht um dieses Buch zu lesen.  Es kam keine Spannung auf und die Charaktere waren mir auch sehr sehr unsympathisch.
Es geht vor allem um eine Frage: Ist Tom ein Mö…