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Rezension | Die Brücke der Gezeiten 1 von David Hair



Die Brücke der Gezeiten 1 | David Hair | Penhaligon Verlag | Übersetzer Michael Pfingstl | 511 Seiten | 15,00 € (Hier Kaufen)


Die Mondflutbrücke liegt tief unter der Ozeanoberfläche. Alle zwölf Jahre erhebt sie sich aus den Fluten und verbindet die beiden Kontinente Yuros und Antiopia. Zweimal schon hat Yuros seine Armeen von Kriegern und Magiern über die Brücke geführt, um das Nachbarreich zu unterwerfen. Jetzt naht die dritte Mondflut, und der Westen rüstet sich zum finalen Schlag.
Aber es sind nicht Armeen, sondern drei unscheinbare Menschen, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden ...



Ich habe lange gebraucht um dieses Buch in die Hand zu nehmen, wieso weiß ich nicht so richtig. Vielleicht war es Intuition. Vielleicht wollte mich mein Bauch davor schützen, was passiert. Oder eben nicht passiert.
Das Buch wirft uns mitten in das Geschehen, als Leser wissen wir gar nicht wie uns geschieht. Es tauchen allerhand fremde Namen auf, egal ob von Personen, Ländern oder Städten. 

Zu Anfang lernt der Leser die drei Hauptcharaktere der Geschichte kennen, die alle in den verschiedensten Ecken der Welt wohnen. Dies trägt dazu bei, das die Geschichte stets den Handlungsort wechselt. Alles sehr verwirrend.

Ich mochte den sehr ausschweifenden Schreibstil des Autors nicht. Das Buch liest sich dazu sehr sehr langatmig. Man kommt nicht so richtig vom Fleck. Und das wirkt sich nicht wirklich positiv auf das Interesse aus. Schon nach wenigen Seiten hatte ich richtig zu kämpfen, legte das Buch auch ständig beiseite und am Ende war es so weit, das ich nicht mal mehr richtig aufmerksam gelesen habe. Ich überflog die Seiten nur noch grob.

Anstrengend war es auch, sich in die komplexe Welt voller Politik und Religion einzuarbeiten. Am Ende des Buches befindet sich zwar ein Anhang mit allerhand Fakten zur Geschichte, Religion und auch den handelnden Personen. Aber das entdeckte ich erst am Ende des Buches. Praktisch oder?

Kurzum: Dieses Buch ist das schlechteste welches ich seit langem in die Hand genommen habe. Ich kann es wirklich überhaupt gar nicht empfehlen.



Danke an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.




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