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Rezension | Hunter's Moon von Britta Strauss

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Titel: Hunter's Moon
Autor: Britta Strauss
Verlag: Drachenmond Verlag
Preis: 14,90€



Die Rocky Mountains im Winter des Jahres 1795:
Eine Handvoll Siedler kämpfen in der tief verschneiten Wildnis um ihr Überleben. Furchterregende Kreaturen streifen durch die Finsternis der Wälder und holen sich einen nach dem anderen. 
Die einzige Rettung für die verzweifelten Männer:
ein Bündnis mit dem sagenumwobenen Jäger Kainah, der nicht weniger gefährlich ist als die Bestien, die er verfolgt. Durch einen Hinterhalt wird Kainah dazu gezwungen, die Siedler des Forts zu beschützen, 
doch sein schwelender Hass droht den Männern zum Verhängnis zu werden.

Nur Kate, die einzige Frau des Forts, durchbricht die eiskalte Mauer des Jägers.
Ist ihre Liebe stark genug, um Kainahs tödliches Erbe zu bezwingen?




Dieses Cover ist ein echter Hingucker, es hat mir auf Anhieb gefallen. Es war sozusagen auch ein Kaufgrund. 
Die Frau auf dem Cover sieht mit ihren dunklen Haaren und den spitzen Ohren so traumhaft schön aus! Es fesselte mich regelrecht.



Britta Strauss hat hier echt gute Arbeit geleistet. Die Geschichte liest sich sehr flüssig durch ihren Schreibstil. Es sind zwar, bedingt durch die Jahreszahl, ein paar fremde Wörter mit dabei, aber das wurde prima geregelt: und zwar mit einer Begriffserklärung am Ende des Buches. Es wäre zwar schöner gewesen, wenn man diese gleich am Anfang hätte, damit man weiß das es sie gibt. Denn ich habe diese Liste erst bemerkt, als ich mit dem Buch fertig war.

Ich kann also auch hier bei der Textgestaltung nicht meckern. Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.



Kate stellt hier den Hauptcharakter da und es war ein Genuss ihr Leben mitzuverfolgen. Sie ist eine Frau, allein mit Männern in einem Fort. In der Wildnis. Schon allein deswegen war sie mir sympathisch, denn sie musste durch diese Bedingung stark sein. Und sie ist auch wirklich nicht auf den Mund gefallen. Ich mochte sie sehr.

Dann gibt es Kainah, den Jäger. Diesen fand ich der Autorin auch wirklich gelungen, allerdings war er mir manchmal zu grob und düster. In anderen Augenblicken war er sanft und gutmütig. Allerdings wechselte sich das immer wieder in schneller Reihenfolge ab, was mich ziemlich störte.
 Nichtsdestotrotz wäre ich ebenfalls an seiner Seite geritten. Welche Frau möchte keinen Mann, der sie vor wilden Kreaturen beschützt? Eben..

Es werden noch Williams, der Onkel von Kate, erwähnt und Daniel, einen Trapper (was auch immer das ist - vielleicht hätte sowas auch in die Begriffserklärung gekonnt). 
Daniel mochte ich auf Anhieb. Er war immer so gut zu Kate und hatte einige Weisheiten auf Lager, die Kate nachdenken ließen.
Williams dagegen konnte ich so gar nicht leiden, von Anfang an nicht. Und im Laufe der Geschichte wurde auch klar, warum. Er war wirklich kein guter Mensch.



Das Buch fand ich so von der Idee her nicht schlecht, allerdings erinnerte mich diese sehr an einen Film, je mehr ich dieses Buch las.Und als ich dann die Danksagung gesehen habe, bestätigte sich mein Verdacht. 
Die Autorin lies sich von 'Ginger Snaps 3 - Der Anfang' inspirieren.
Ich habe diesen Film selbst zuhause, er wurde einmal angesehen.. danach nie wieder. Ich mochte den Film so gar nicht.

Zum Anfang hin war das Buch echt spannend, es fesselte mich und ich las am ersten Abend um die 200 Seiten. Allerdings wurde es zur Mitte hin sehr verwirrend, weswegen ich etwas schleppend vorankam. Es passierten Dinge, die man sich nicht erklären konnte und auch nicht weiter erklärt wurden.

Der Schluss des Buches war natürlich wieder super spannend und ich hatte wirklich Tränen in den Augen. Dieses Buch fand ich also ganz gut, ich würde es allerdings nicht noch mal lesen.













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